Bücher, Broschüren und Studien

Bücher, Broschüren und Studien

Bücher

1) Balmelli, Tiziano et Jaggy, Bernard (éd.), Les Traités Internationaux contre la Corruption –L’ONU, l’OCDE, le Conseil de l’Europe et la Suisse (Lausanne, Berne, Lugano : Editions interuniversitaires suisses Edis, 2004).
Tabou jusqu’à la fin de la Guerre froide, la corruption est aujourd’hui un sujet récurrent. La lutte contre ce phénomène – négation de l’Etat de droit et des droits de l’homme – figure désormais à l’ordre du jour de toutes les administrations publiques nationales, ainsi que de pratiquement toutes les institutions internationales s’occupant de commerce et développement. La rapide libéralisation des marchés internationaux avait d’abord poussé les pays industrialisés à élaborer des ébauches de solutions dans le cadre de l’OCDE, de même qu’au sein du Conseil de l’Europe et d’autres institutions régionales. Enfin, l'ONU, organisation à vocation universelle, a réussi à élaborer une convention qui établit des standards internationaux ainsi que des règles et mécanismes juridiques communs pour combattre la corruption dans le monde entier. Le présent ouvrage collectif analyse les avancées dans ce domaine et s’interroge sur les défis encore ouverts.

2) Jositsch, Daniel, Das Schweizerische Korruptionsstrafrecht. Art. 322ter bis 322ocites StGB (Zürich: Schulthess Juristische Medien, 2004).
Der Zürcher Strafrechtsprofessor Daniel Jositsch hat seine Habilitationsschrift zum Schweizerischen Korruptionsstrafrecht veröffentlicht. Der Analyse des Korruptionsstrafrechts auf seine Wirksamkeit hin folgt ein ernüchterndes Ergebnis. Das Hauptgewicht legt Jositsch auf das am 1. Mai 2000 in Kraft getretene revidierte Korruptionsstrafrecht. Er stellt fest, dass sich in den vergangenen Jahren einige Dynamik in der Korruptionsbekämpfung entwickelt hat, es stellt sich aber die Frage, welchen Beitrag das Strafrecht zu einer wirkungsvollen Bekämpfung der Korruption zu leisten vermag. Ziel seiner sehr detaillierten Arbeit ist es, die strafrechtliche Korruptionsbekämpfung als Gesamtkonzept zu beurteilen.

3) Pope, Jeremy, TI Source Book 2000: Confronting Corruption: The Elements of a National Integrity System (Allemagne, Royaume-Uni: Transparency International, 2000).
The first version of this Source Book (now translated into over 20 languages) argued the case for a "National Integrity System", an holistic approach to transparency and accountability and embracing a range of accountability "pillars", democratic, judicial, media and civil society. The expression has since passed into common usage in development circles, and the argument for an holistic approach to anti-corruption efforts has similarly achieved a widespread consensus. But anti-corruption success stories remain largely elusive. In part the answers will lie with civil society. If activists remain active, inventive, determined and decisive, the issue can be kept at the forefront of national and international attention even after the battle may appear to have been won. For the potentially corrupt will always be with us, and even those whose National Integrity Systems seem to be in reasonably good shape can find themselves grappling with the unexpected as the determined exploit whatever gaps they can find. (source: transparency.org)

4) Stückelberger, Chistoph, Global Trade Ethics. An Overview (Genève: WCC Publications, 2003).

The globalization of the world economy arouses dreams of expanding prosperity. At the same time, globalization stirs fears of a relentless intensification of competition, marginalization and new instances of poverty. In this new book, Swiss ethicist Christoph Stuckelberger grapples with issues arising for international trade within the context of a globalized economy. He outlines case studies and describes existing and potential solutions to the problems presented, supplying the reader with a set of ethical guidelines to help in arriving at his or her own analyses and judgments. Stuckelberger provides hope that moral action towards responsible development is indeed possible. (source: amazon).

5) Méan Jean Pierre, Political and Charitable Contributions and Sponsorships, in: Fighting Corruption International Corporate Integrity Handbook, Edited by Fritz Heimann and François Vincke (International Chamber of Commerce, Paris, 2008).

6.) Fellmann, Ilan, Die "automatische" Korruption: Handbuch der Korruptionsprävention  (Wien: neuer Wissenschaftlicher Verlag, 2010).

Broschüren

1) Transparency International Schweiz. Leitfaden für Whistleblower. 2010. Bitte bestellen Sie den Leitfaden über unsere Geschäftsstelle.

2) Hafner, Othmar, Korruption und Korruptionsbekämpfung (Bern: Transparency International, 2003).
Othmar Hafner, aktives Mitglied und ehemaliges Vorstandsmitglied von TI-Schweiz, beschreibt korrupte Praktiken Schweizer Firmen im Ausland, vergleicht Schweizer Firmen mit ausländischen und thematisiert „den Schweizer Finanzplatz als Hort korrupter Gelder“. Wenn all das verhindert werden soll, ist es gut, die Ursachen zu kennen. So knapp, wie es auf einer Seite möglich ist, geht der Autor den Ursachen der Korruption nach – um dann gleich zu einer zentralen Frage zu kommen: „Wie kann Korruption bekämpft werden?“

3) SECO in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Justiz, dem EDA, der economiesuisse und mit TI-Suisse, Korruption vermeiden - Hinweise für im Ausland tätige Schweizer Unternehmen (Bern: SECO, 2008).

Diese Publikation zeigt den Schweizer Unternehmen mit Aktivitäten im Ausland, wie sie Korruption vermeiden können. Das Thema der grenzüberschreitenden Korruption ist mit der Verschärfung des Korruptionsstrafrechts vom 1. Oktober 2003 wieder aktuell geworden.
Die Bestechung von ausländischen Amtsträgern kann somit mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren geahndet werden. Eine Busse kann sich je nach Umständen bis zu 5 Millionen Franken belaufen. Unternehmen die im Ausland - und damit häufig in einem unstabilen Umfeld - operieren, müssen Strategien zur Korruptionsvermeiden entwickeln und somit eine juristische Verfolgung verhindern.  Insbesondere KMUs haben aber oft Mühe, Korruption im Ausland zu umgehen. 

Die Informationsbroschüre des SECO, verfasst in Zusammenarbeit mit dem Justizdepartement, mit dem Departement für auswärtige Angelegenheiten, mit der economisuisse und mit Transparency International Schweiz, thematisiert das Problem der Korruption in Zusammenhang mit internationalem Handelsverkehr. Die Broschüre zeigt Instrumente auf, welche es den Firmen erlaubt, Korruptionspraktiken entgegenzutreten.

In den letzten Jahren wurde der Kampf gegen die Korruption sowohl auf nationalem wie auf internationalem Niveau intensiviert. Die 30 Mitgliedsländer der OECD sowie sieben weitere aufstrebende Industrienationen haben ihre Rechtsetzung im Bezug auf die "OECD Convention on Combating Bribery of Foreign Public Officials in International Transactions" angepasst und somit die Bestechung ausländischer Amtsträger als Straftat definiert. 


Die Broschüre kann vom SECO direkt in den Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch angefordert werden:  Staatssekretariat für Wirtschaft, Effingerstrasse 1, 3003 Bern


 

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Broschüre Korruption vermeiden - Hinweise für im Ausland tätige Schweizer Unternehmen


 

4) Stückelberger, Chistoph, Continue Fighting Corruption Experience and Tasks of Churches and Development Agencies (Bern: Brot für Alle, 2002).


5) World Health Organization, Inter-American Development Bank, Corruption in Health Services (Berlin: Transparency International, 2002).



Studien

1) Ledergerber, Zora, “Whistleblowing” unter dem Aspekt der Korruptionsbekämpfung (Bern: Stämpfli Verlag, 2005).

Korruptionsdelikte wie Bestechung, Vetternwirtschaft, Schmiergeldzahlungen und Klimapflege gelangen ohne Hinweise von «Insidern» kaum an die Öffentlichkeit. In der Schweiz wird von einer Dunkelziffer von 97 bis 99 Prozent für Korruption im öffentlichen Bereich und von nahezu 100 Prozent bei Korruption unter Privaten ausgegangen. Da dem Kampf gegen Korruption sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene zunehmend mehr Bedeutung beigemessen wird, rücken die entsprechenden Abwehrstrategien wie der rechtliche Schutz von Whistleblowern vermehrt ins Rampenlicht.
 
Whistleblower sind Personen, die an ihrem Arbeitsplatz Zeugen von illegalen oder unethischen Praktiken werden, diese intern melden (internes Whistleblowing) oder an die zuständigen Stellen bzw. an die Öffentlichkeit tragen (externes Whistleblowing). Trotz ihrem wichtigen Beitrag bei der Aufdeckung von illegalen Praktiken müssen Whistleblower häufig mit negativen Konsequenzen für ihr Handeln rechnen. Sie gelten als illoyal und werden als Denunzianten beschimpft, schikaniert, angeklagt oder entlassen.
 
Aus diesen Gründen werden weltweit Anstrengungen zum Schutz von Whistleblowern unternommen. Verschiedene internationale Konventionen wie die UNO-Konvention gegen Korruption oder die Zivilrechtskonvention des Europarates enthalten Schutzbestimmungen. Organisationen wie die Internationale Handelskammer oder Transparency International haben Richtlinien für einen angemessenen Umgang mit Whistleblowern erarbeitet. Südafrika, Neuseeland und Südkorea erliessen Schutznormen, und England setzte 1999 mit dem Public Interest Disclosure Act ein «Modell»-Whistleblowing-Gesetz in Kraft. Die USA verschärften aufgrund von Wirtschaftsskandalen ihre Whistleblower-Gesetzgebung (Sarbanes-Oxley Act), und sogar in Japan debattiert das Parlament über die Einführung von Whistleblowing-Erlassen.
Im Gegensatz dazu existieren in der Schweiz keine speziellen Schutznormen für Whistleblower.

2) Bertrand Perrin, La répression de la corruption d'agents publics étrangers en droit pénal suisse (Bâle: Helbing Lichtenhahn, 2008)

La Suisse a ratifié la Convention de l’OCDE sur la lutte contre la corruption d’agents publics étrangers dans les transactions commerciales internationales et la Convention pénale contre la corruption du Conseil de l’Europe. En 2008, elle est engagée dans le processus d’approbation de la Convention des Nations Unies contre la corruption. A la lumière de ces textes internationaux, l’ouvrage présente, sous tous leurs aspects, les enjeux de la lutte contre la corruption d’agents publics étrangers en droit pénal suisse.

 

Präsentationsflyer der Disseration von B. Perrin

3) Carlos Jaico Carranza / Sébastien Micotti, Whistleblowing, Problèmes et perspectives, in AJP/PJA 8/2007, p. 981 – 1001.

 

4) Carlos Jaico Carranza / Sébastien Micotti, Whistleblowing en Suisse, constats d'insuffisance et besoin de réglementation, in Jusletter du 7 janvier 2008. (Weblaw)

http://www.weblaw.ch/fr/content_edition/jusletter/jusletter.asp?JusletterNr=453&print=1

 

5) Carlos Jaico Carranza / Sébastien Micotti, Whistleblowing – aspects choisis dans le domaine bancaire, Revue de l’Avocat / AnwaltsRevue 2/2008, p. 67 – 74.

 

6) Méan Jean-Pierre, Les "whistleblowers" ou lanceurs d'alerte, Banque & Finance Septembre-Octobre 2008, p. 63-64

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7) Peel Michael, Cost of turning a blind eye to graft, interview with Jean-Pierre Méan, Financial Times, 9th of April 2008

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