Internationaler Anti-Korruptionstag - 9. Dezember 2009
"Everyone has a role to play, not only Governments, but also parliamentarians, businesses, civil society, the media and the average citizen. Corruption hurts us all, therefore fighting it is a shared responsibility"
Antonio Maria Costa, UNODC Executive Director
Die UNO hat den 9. Dezember zum Internationale Anti-Korruptionstag erklärt. Der Anti-Korruptionstag jährt sich 2009 zum sechsten Mal und soll Anlass sein, das Thema ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Zu diesem Anlass finden am 9. Dezember 2009 Vorträge zum Thema Korruptionsbekämpfung und -prävention statt. Weitere Informationen...
Korruption ist ein allgegenwärtiges Phänomen in der Gesellschaft. Sie hat negative Auswirkungen sowohl auf politische Systeme und deren Glaubwürdigkeit als auch auf die Wirtschaft, insbesondere auf die Voraussetzungen eines fairen Wettbewerbs. Nicht zuletzt sind auch Einzelpersonen, vor allem solche aus den schwächeren Gesellschaftsschichten, in ihrem Schicksal betroffen.
Noch vor zehn Jahren war das Thema der Korruption ein Tabu. Ziel von Transparency International ist es, weiterhin weltweite Aufmerksamkeit für das Problem der Korruption zu schaffen. Viele Menschen unterliegen noch heute dem Irrtum, Korruption sei ausschliesslich ein Problem der dritten Welt. Dem ist aber nicht so: Korruption geht uns alle an!
Mit der Globalisierung der Wirtschaft ist auch die Korruptionsprävention und -bekämpfung zu einer internationalen Angelegenheit geworden und steht als zentraler Punkt auf der Agenda wichtiger internationalen Organisationen und Gremien. Korruptionsskandale der letzten Jahre haben gezeigt, dass auch die Schweiz keine „korruptionsfreie“ Zone ist und Handlungsbedarf besteht.
Transparency International Schweiz begrüsst deshalb die Zusammenarbeit der Schweiz mit der UNO im Bereich Korruption und die diesjährige Ratifikation der Konvention der Vereinten Nationen gegen die Korruption.
Einige Fakten:
Antonio Maria Costa, UNODC Executive Director
Die UNO hat den 9. Dezember zum Internationale Anti-Korruptionstag erklärt. Der Anti-Korruptionstag jährt sich 2009 zum sechsten Mal und soll Anlass sein, das Thema ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Zu diesem Anlass finden am 9. Dezember 2009 Vorträge zum Thema Korruptionsbekämpfung und -prävention statt. Weitere Informationen...
Korruption ist ein allgegenwärtiges Phänomen in der Gesellschaft. Sie hat negative Auswirkungen sowohl auf politische Systeme und deren Glaubwürdigkeit als auch auf die Wirtschaft, insbesondere auf die Voraussetzungen eines fairen Wettbewerbs. Nicht zuletzt sind auch Einzelpersonen, vor allem solche aus den schwächeren Gesellschaftsschichten, in ihrem Schicksal betroffen.
Noch vor zehn Jahren war das Thema der Korruption ein Tabu. Ziel von Transparency International ist es, weiterhin weltweite Aufmerksamkeit für das Problem der Korruption zu schaffen. Viele Menschen unterliegen noch heute dem Irrtum, Korruption sei ausschliesslich ein Problem der dritten Welt. Dem ist aber nicht so: Korruption geht uns alle an!
Mit der Globalisierung der Wirtschaft ist auch die Korruptionsprävention und -bekämpfung zu einer internationalen Angelegenheit geworden und steht als zentraler Punkt auf der Agenda wichtiger internationalen Organisationen und Gremien. Korruptionsskandale der letzten Jahre haben gezeigt, dass auch die Schweiz keine „korruptionsfreie“ Zone ist und Handlungsbedarf besteht.
Transparency International Schweiz begrüsst deshalb die Zusammenarbeit der Schweiz mit der UNO im Bereich Korruption und die diesjährige Ratifikation der Konvention der Vereinten Nationen gegen die Korruption.
Einige Fakten:
- Von Januar-Juni 2009 wurden in der Schweiz 30 Fälle von Wirtschaftskriminalität zur Anklage gebracht. Deliktsumme betrug über 200 Mio. CHF. (KPMG)
- Ca. 80% Dunkelziffer in der schweizerischen Wirtschaftskriminalität (KPMG)
- Im Bereich Korruption kommen schätzungsweise nur 1-5% der Fälle in der Schweiz ans Licht (Queloz)
- Im Zeitraum zwischen 2005 und 2007 waren 37% der schweizerischen Unternehmen von mindestens einem Fall von Wirtschaftskriminalität betroffen. (PWC)
- Die Rezession verursacht ein höheres Risiko von Wirtschaftsdelikten und erhöht die Toleranz gegenüber unethischem Geschäftsverhalten. (KPMG)
- Betrug und Veruntreuung von Geldern, sowie Geldwäscherei sind die häufigsten Delikte. (PWC, KPMG)
- Das Management ist in den meisten Fällen beteiligt. (PWC, KPMG, E&Y)


