Potentatengelder
Fälle wie Abacha, Marcos oder Duvalier zeigen, dass Schweizer Bankkonten immer wieder von korrupten Diktatoren missbraucht werden. Das Ansehen des Finanzplatzes Schweiz hat darunter beträchtlich gelitten. Die Schweiz hat deshalb in den letzten Jahren diverse Schritte auf rechtlicher Ebene unternommen, um ihr negatives Image als Hort von Geldern illegaler Herkunft abzuschütteln. Zu diesen Geldern gehören auch illegale Guthaben politisch exponierter Personen, so genannte Potentatengelder. Dabei stellt neben dem Kampf gegen die Geldwäscherei die transparente und faire Rückführung der Gelder eine der zentralen Herausforderungen für die Schweizer Regierung dar. In Koalition mit anderen Schweizer NGOs setzt sich TI Schweiz für eine demokratische Rückführung gestohlener Vermögenswerte in ihre Herkunftsländer ein und für die zielgerechte und optimale Einsetzung der Gelder vor Ort.
Ein Bericht der Rundschau vom 2. Juni 2010 über die Rückführung von Diktatorengelder im Fall Liberia finden sie
hier.