Liebe Leserinnen und Leser,
Wir
freuen uns Ihnen unsere Mai-Ausgabe des Newsletters zu präsentieren.
Viel
Lesevergnügen wünscht Transparency International Schweiz!
Schweiz / Suisse
Einziehung der Duvalier Gelder – Lex
Duvalier
Das Eidgenössische Finanzdepartement hat am 29. April 2011 beim
Bundesverwaltungsgericht Klage auf Einziehung der in der Schweiz gesperrten
Duvalier-Vermögenswerte eingereicht. Dies ist die jüngste Entwicklung im
„Fall Duvalier“, der für die Schweiz 1986 mit der Einfrierung der
Vermögenswerte des gestürzten Diktators begonnen hatte. Zum ersten Mal wird
die „Lex Duvalier“, die im Februar 2011 in Kraft getreten ist, zur
Anwendung kommen.
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Das öffentliche
Beschaffungswesen
Das öffentliche Beschaffungswesen ist ein
bedeutender Wirtschaftszweig der Schweiz. In der Schweiz werden von Bund,
Kantonen und Gemeinden jährlich Güter und Dienstleistungen im Umfang von
über 30 Milliarden Franken beschafft. Das Risiko, mit unlauteren Methoden
auf die Erteilung des Zuschlags einzuwirken, ist bei diesem bedeutenden
Investitionsvolumen entsprechend hoch. Simone Angst, Analytikerin im Bundesamt für Polizei, präsentiert einen Überblick über das Phänomen der
Korruption im Beschaffungswesen der Schweiz und erläutert verschiedenen
Massnahmen, die zur Verminderung des Korruptionsrisikos beitragen.
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Korruption International
Ägypten nach Mubarak:
Eine neue Ära im Kampf gegen die Korruption?
Das System von Korruption und
Günstlingswirtschaft des Mubarak-Regimes war einer der Hauptgründe für die
Revolution in Ägypten. Markiert der Sturz des Diktators den Beginn einer
neuen Ära im Kampf gegen das Übel der Korruption? Beitrag von Lukas
Leuzinger, die die Unruhen in Kairo miterlebt hat.
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L’Egypte
après Moubarak: Une nouvelle ère dans la lutte contre la corruption?
Le système de la corruption et du favoritisme du régime de Mubarak fut l'une des raisons principales de la
révolution en Egypte. La chute du dictateur marque-t-elle le début d'une
nouvelle ère dans la lutte contre le mal de la corruption? Contribution de
Lukas Leuzinger, qui a vécu les émeutes au Caire.
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Fraud
and Corruption in the Carbon Finance Markets – Lessons learnt
Für
Massnahmen gegen den Klimawandel werden in den nächsten Jahren Milliarden in
Entwicklungsländer fliessen. Die Herausforderung, die damit einhergehenden
Korruptions- oder Betrugsrisiken zu vermeiden, wird ebenfalls grösser.
Welche Governance Mechanismen braucht es um die
Gelder, die zur Reduzierung der Treibhausgase fliessen werden, zu
verwalten? Wie werden diese umgesetzt und kontrolliert? Eine Einschätzung
zur gegenwärtigen Situation von Tanja Havemann und Amanda Gore.
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Fraude
et corruption sur les Marchés de la Finance du carbone - Leçons retenues
Pour les mesures contre le changement climatique, des milliards
afflueront dans des pays en voie de développement au cours des prochaines
années. Le défi d'éviter les risques de corruption ou de tromperie allant
de pair avec cet afflux sera également plus grand. De quels mécanismes de
gouverrnance a-t-on besoin pour gérer les fonds qui abonderont dans le but
de réduire les gaz à effet de serre? Comment ceux-ci seront-ils alloués et
contrôlés? Une estimation de la situation actuelle par Tanja Havemann et
Amanda Gore (article en anglais).
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Transparency
International Georgia – das georgische Chapter von Transparency
International stellt sich vor
Noch vor
wenigen Jahren wurde Georgien als eines der korruptesten Länder der Welt
wahrgenommen. Das Land belegte im Corruption Perceptions Index 2003 von Transparency International
den 123. Rang (von 133 Ländern) und galt weithin als „failed
state“. Sieben Jahre später belegte es den 68.
Rang (von 178 Ländern). Eine Erfolgsgeschichte der Korruptionsbekämpfung?
TI Georgia schildert die Veränderungen der letzten Jahre, aber auch die
bleibenden Herausforderungen und gibt einen Überblick über die Arbeit des
georgischen Chapters von Transparency
International. (Artikel in Englisch)
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Transparency
International Géorgie – la section géorgienne de Transparency International
se présente
Il y a encore quelques années, la Géorgie était considérée comme l'un
des pays les plus corrompus du monde. Le pays occupait en 2003 le 123ème
rang (sur 133 pays) au sein du Corruption Perceptions Index de Transparency
International et était de loin considéré comme « Etat en déliquescence »
(failed state). Sept ans plus tard, le pays
occupait le 68ème rang (sur 178 pays). Une « success-story » de
la lutte contre la corruption ? TI Géorgie décrit les changements des
dernières années, mais aussi les défis permanents, et donne un aperçu du travail
de la section géorgienne de Transparency International. (article en anglais).
„Gombo Noir“ – mit Theater gegen Korruption in
Westafrika
Gombo Noir (Schmiergeld)
heisst Ildevert Médas
Adaption eines russischen Klassikers: „Der Revisor“ von Nikolaj Gogol.
Gnadenlos entlarvt die Komödie „Gombo Noir“ nicht
nur die Korrumpierbarkeit der Menschen, sondern führt ebenso die Missstände
in den verschiedensten Institutionen vor. Ein kurzer Bericht von Roger
Nydegger über ein ungewöhnliches Theaterprojekt in Westafrika.
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« Gombo Noir » – avec le théâtre contre la corruption en Afrique
de l'Ouest
Gombo Noir (pot-de-vin) est le nom de l'adaptation d'Ildevert Médas d'un classique
russe : « Le Revizor » de Nicolas
Gogol. Sans pitié, la comédie « Gombo Noir » démasque non
seulement la corruptibilité des personnes, mais présente également les
dysfonctionnements rencontrés au sein des institutions les plus
différentes. Un court compte-rendu de Roger Nydegger sur un projet théâtral
extraordinaire en Afrique de l'Ouest.
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Transparency
International Schweiz / Suisse
Ordentliche
Generalversammlung von TI Schweiz vom 11. April 2011
Am Montag, 11. April 2011 fand in Bern
die ordentliche Generalversammlung 2011 von TI Schweiz statt. Die
Jahresrechnung, sowie auch der Jahresbericht, wurden von der
Vereinsversammlung genehmigt und alle Mitglieder des Vorstandes entlastet.
Zudem wurde eine Statutenänderung, die eine neue Struktur unserer
Organisation vorsieht, von der Generalversammlung angenommen.
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Assemblée générale annuelle de Transparency
International Suisse du 11 avril 2011
Le lundi 11 avril 2011
a eu lieu l'Assemblée générale de Transparency International Suisse. Le
rapport et les comptes annuels 2010 furent approuvés par l’Assemblée et la
décharge fut accordée aux membres du comité. En outre, un changement des
statuts prévoyant une nouvelle structure de notre organisation fut accepté
par l'Assemblée générale.
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Politik braucht Geld – auf wessen
Kosten?
Es ist unbestritten, dass Politik auf
Geld angewiesen ist, damit die politischen Akteure ihre Rolle und Aufgaben im
demokratischen System wahrnehmen können. Nur, woher soll dieses Geld
kommen, vom Staat oder von privaten Geldgebern? Sollen die Geldmittel
beschränkt werden? Haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ein Recht
darauf zu erfahren, woher die Gelder stammen? Diese und damit
zusammenhängende Fragen hat Frau Prof. Dr. Martina Caroni in ihrem Vortrag
anlässlich unserer Generalversammlung beantwortet. Sie finden hier eine
kurze Zusammenfassung
des Referats.
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La politique a besoin d’argent -
aux frais de qui?
Il est incontesté que
la politique dépend de l'argent afin que les acteurs politiques remplissent
leurs rôle et tâches au sein du système démocratique. Seulement, d'où doit
venir cet argent? De l'Etat ou de bailleurs de fonds privés? Les ressources
financières doivent-elles être limitées? Est-ce que les votantes et votants
ont le droit de savoir d’où cet argent provient? Madame la Prof. Dr.
Martina Caroni a répondu à ces questions et à quelques autres liées à ce
thème dans l’exposé qu’elle a présenté à l'occasion de notre Assemblée
générale. Vous trouvez ici un court résumé de celui-ci (en allemand).
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NIS – National Integrity
Systems
Transparency International führt zwischen 2010 und 2012 im Rahmen
eines multilateralen EU-Projekts in 26 europäischen Staaten das Projekt
National Integrity Systems (NIS) durch. Auch TI
Schweiz beteiligt sich mit einer eigenen Länderstudie an diesem Projekt.
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Stellungnahme
von TI Schweiz zum verbesserten Kündigungsschutz für Whistleblower
Die Schweizer Gesetzgebung geht auf die
Problematik von Hinweisgebern, sogenannten Whistleblower, nicht ein. Der
Bundesrat hat im Rahmen der Teilrevision des Obligationenrechts zur
Verbesserung des Schutzes von Whistleblowern am 1. Oktober 2010 eine
weitere Gesetzesänderung in die Vernehmlassung geschickt, mit der
insbesondere die Sanktionen in schweren Fällen missbräuchlicher Kündigungen
angehoben würden. Transparency International Schweiz hat zu dieser
Teilrevision des OR eine Stellungnahme verfasst.
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Mitgliedschaft
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Spende helfen Sie uns Korruption in der Schweiz und im Ausland zu
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und über die internationalen und nationalen Entwicklungen in der
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Publikationen /
Publications
Korruption
in der Entwicklungszusammenarbeit – NGO Ratgeber und Checkliste neu auch
auf Englisch und Französisch verfügbar
Um für das Problem der Korruption in der
Entwicklungszusammenarbeit zu sensibilisieren, haben Transparency
International Schweiz und Brot für alle einen Ratgeber und eine Checkliste
für Nichtregierungsorganisationen entwickelt. Diese Instrumente sind
anlässlich unserer Roundtables der vergangenen zwei Jahre zahlreichen
Vertretern von Nichtregierungsorganisationen, die in der
Entwicklungszusammenarbeit tätig sind, vorgestellt. Die beiden Dokumente
liegen nun auch in französischer und englischer Übersetzung vor.
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Corruption dans l’aide au
développement – Guide pratique pour les ONG et check-list pour
auto-évaluation désormais disponibles également en anglais et en français
Afin de sensibiliser au problème de la corruption dans l’aide au
développement, Transparency International Suisse et Pain Pour le Prochain
ont développé un guide et une check-list pour les organisations
non-gouvernementales. Ces instruments furent présentés à l'occasion de nos
tables-rondes des deux dernières années à de nombreux représentants
d’organisations non-gouvernementales actives dans le secteur de l’aide au
développement. Les deux documents ont désormais été traduits en français et
anglais.
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Global
Corruption Report – Climate
Change
Transparency International hat am 30.
April 2011 in Bangladesh den Global Corruption Report veröffentlicht, dieses Jahr mit dem
Thema Klimawandel. Der Klimawandel und seine Folgen gehören zu den grössten
Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Die Regierungen der
Industrienationen haben versprochen bis zum Jahr 2020 die Finanzierung für Klimamassnahmen
jährlich bis auf 100 Mrd. US-Dollar zu erhöhen. Diese globalen Bemühungen
sollen nicht durch Korruption und Misswirtschaft gefährdet werden. Der
Bericht analysiert, wo Kontrollmechanismen unerlässlich sind und wie
Vertrauen und Integrität in die verschiedenen Massnahmen der Klimapolitik
gesichert werden können.
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Rapport
mondial sur la corruption – Le changement climatique
Le 30 avril 2011, au Bangladesh, Transparency International a rendu
public le Rapport mondial sur la corruption, ayant cette année pour thème
le changement climatique. Le changement climatique et ses conséquences font
partie des plus grands défis du 21ème siècle. Les gouvernements des nations
industrielles ont promis d’accroître de jusqu'à 100 milliards de dollars US
par an le financement des mesures climatiques jusqu'en 2020. Ces efforts
globaux ne doivent pas être compromis par la corruption et une mauvaise
gestion. Le rapport analyse où sont nécessaires des mécanismes de contrôle
et de quelle manière la confiance et l'intégrité peuvent être garanties au
sein des diverses mesures de la politique climatique.
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Mit freundlichen Grüssen
/ Avec nos meilleures salutations
Transparency
International Schweiz/Suisse
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